Rückkehr in die Schweiz und Jakobsweg

Wie ihr vermutlich schon geahnt habt, ist mein letztes Abenteuer, bevor ich zurück in die Schweiz komme und wohnhaft werde, der Jakobsweg. Diesmal aber in einer anderen Variante. Von Kloten oder Einsiedeln geht es auf direktem Weg nach Santiago de Compostella in Spanien. Zu Fuss ca. 2300km. Auch dieses Mal habe ich mir eins geschworen: Ich laufe bis zum Schluss. Einziger Abbruchsgrund: Schwere gesundheitliche Probleme Drückt mir bitte die Daumen, dass ich nicht abbrechen muss. Meine Fitness hat in den letzten zwei Jahren extrem gelitten. Deshalb wird der Start besonders schwierig. Auch die Schweizer Topologie macht es nicht einfacher. Der Flug in die Schweiz ist gebucht. Buttons und ich landen in der ersten Woche vom April 2016, irgendwann am Abend. Dort werde ich bei meinem Bruder eine Nacht bleiben. Buttons wird in den nächsten drei Monaten von meinem Bruder und seiner Freundin betreut und verwöhnt. Ironie an: Er freut sich extrem darauf 🙂 Ironie aus Kleine Bitte an Alle: Bitte keine Willkommensparty und keine Besuche. Ich bin offiziell noch nicht zurück und betrachte diese eine Nacht lediglich als Zwischenstopp. Offiziell zurück werde ich ca. Anfangs August sein. Da können wir sehr gerne feiern J Für den Startpunkt konnte ich mich noch nicht entscheiden. Kloten oder Einsiedeln. Aber ist schlussendlich auch egal. Bald verlasse ich Koh Phangan mit einem lachenden und weinenden Auge. Koh Phangan hat mir eine saugeile Zeit geschenkt und mich mit Erfahrungen überhäuft. Positive wie auch negative. Zum Glück sind die positiven Erlebnisse und Erfahrungen in der Mehrzahl. Vor meiner echten Rückkehr in die Schweiz, im August, freue ich mich irgendwie ein bisschen. Jedoch schaue ich der Schweiz mit grossen Respekt entgegen. Die Rückkehr in die Schweiz wird sicher nicht einfach. Jedoch sehr interessant. Ich bin gespannt, wie sich die Schweiz nach fast 2 ½ Jahren anfühlen wird. In wie fern ich mich selbst verändert hab. Was sich alles bei meinen Freunden geändert hat, wie nehme ich die Schweizer war, langweile ich mich, Rückkehrerblues usw. Der Jakobsweg soll mich langsam wieder zurück nach Europa holen mit der Hoffnung, dass der Kulturschock Schweiz danach nicht allzu krass wird und sich der Blues in Grenzen hält. Obwohl ich mich enorm auf den Jakobsweg freue, muss ich zugeben, dass der Blues bereits angefangen hat. Jedoch freue ich mich auch darauf, dass grundsätzlich alles funktioniert. Das man sich wieder auf die Leute verlassen kann, abgemachtes eingehalten wird, Schweizerdeutsch sprechen zu können, dass ich wieder Rechte hab und nicht einfach der reiche Ausländer bin, ein funktionierendes Rechtsystem, kaum Mafia usw.  🙂 Während des Camino de Santiago werde ich nicht erreichbar sein. Jedoch werde ich meine Route unter der Rubrik «BigBrother» stündlich anpassen. Ab und an gibt es auch einen Bericht zu lesen. Aber wie zuverlässig ich da bin, wisst ihr ja bereits 😉 Euch allen eine schöne Restwoche und bis bald Marco und Buttons

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