Mongolei

Wie üblich ist es seit meinem letzten Beitrag wieder eine Ewigkeit her. In der Zwischenzeit hat sich bei mir einiges getan. Lebe nun offiziell in einer Villa in Thailand, bekam Besuch aus der Schweiz und bereiste Hongkong, Macau, Mongolei sowie Peking. Aber eins nach dem Anderem. Nach meiner drei Monatigen Reise durch Kambodscha, Laos und Vietnam brauchte ich eine Auszeit. Ich war es leid immer unterwegs zu sein. Auch vermisste ich ein „Zuhause“. Ist witzig, es ist nicht Heimweh nach der Schweiz, sondern ich wollte einfach wieder einmal einen fixen Ort haben und nicht immer unterwegs sein. Deshalb ging ich wiedermal für ein paar Tage nach Koh Phangan in Thailand. Dort habe ich mir eine kleine einfache Hütte für ca. 2 Wochen gemietet. Die Aussicht war grandios über dem Dschungel und man sah das Meer. Auch hatte ich eine Hauskatze. Ich gab ihr den Namen „Bohnä“. In dieser Zeit entwickelte sich langsam die Idee, hier für ein Jahr zu bleiben und von da aus ein bisschen herumreisen. D.h. zwei bis drei Monate auf der Insel und danach wieder für einen Monat ein Land besuchen. So habe ich einen festen Wohnsitz und kann trotzdem ich mein Reisefieber ausleben. Nach ca. zwei bis drei Wochen kam mich meine Mutter besuchen. Ich zeigte ihr die Insel und ich hatte das Gefühl, dass sie diese genau so liebt wie ich. Auch das Thema mit einem Jahr in Koh Phangan zu bleiben hab ich mit ihr ausführlich diskutiert. Deshalb gingen wir zusammen mit dem Roller durch die Insel und suchten ein zuhause für mich. Da ich im November schon ein geiles Haus hatte, wollte ich dieses für ein Jahr mieten. Leider war es bereits besetzt. Jedoch wollte ich dort unbedingt bleiben. Deshalb hab ich halt die Villa mit Pool gebucht… Leider musste ich noch einen Monat warten bis diese frei wurde. Jedoch war in dieser Gegend noch ein Häuschen frei und ich konnte dort, dank guter Verhandlungen, gratis einen Monat meine Zeit „absitzen“. Nach drei Wochen verliess mich meine Mutter wieder und ich war froh, dass sie keinen Rollerunfall hatte. Am Anfang war sie noch etwas schusselig mit dem Roller unterwegs aber dies hat sich dann mit der Zeit gelegt. Es war gemütlich mit ihr zu fahren. Da die maximale Geschwindigkeit bei ca. 30 km/h lag 😀 Als die Frizi mich dann besuchte, konnten wir in die Villa umziehen. Die Villa ist einfach der Hammer. Hier ein paar Fotos. DSC04959 DSC04941 DSC04954 DSC04955 DSC04927 DSC04930 DSC04934 DSC04935 DSC04938 DSC04945DSC04923 Frizi war zwei Wochen hier auf der Insel. Wir hatte eine super Zeit zusammen. Eine Woche später kam dann schon mein Bruder. Ich war total überrascht, dass der Economy geflogen ist. Kann es selber kaum glauben... 😀 Auch ihm habe ich die Insel gezeigt, wobei nicht so intensiv wie bei den Anderen. Wir haben uns eher auf gemütlich, Pool, BBQ und Singha konzentriert. Da ich nun eine Weile auf dieser Insel verbringe und die Jahresmiete bereits bezahlt ist, sollte ich mich eventuell mal um das Visum kümmern. Von einem Kumpel, welcher ich ihn Phangan kennen gelernt hatte, habe ich erfahren, dass ich ein Studentenvisum beantragen kann. Damit darf ich ein Jahr hier bleiben. Bedingung ist, dass ich die Sprachschule besuche. Mir gefiel diese Idee. Den immerhin verbringe ich nun mindestens ein Jahr hier und ein Minimum an Sprachkenntnisse darf man somit erwarten. Auch hilft es das soziale Leben auf Vordermann zu bringen. Visum beantragt, Bestätigung erhalten. Nun muss ich in die Thailändische Botschaft in Penang, Malaysia, mein Visum abholen. Da ich sowieso langsam den Inselkoller hatte, entschied ich mich einen Monat zu reisen. Deshalb buchte ich einen Flug nach Hongkong von Bangkok aus. In Hongkong checkte ich in ein einfaches aber schönes Hotel ein und lief einfach so in der Stadt herum. All diese Anzugverkäufer aus der Pakistan und Indien Gegend gingen mir gewaltig auf den Sack. War um einiges schlimmer als in Bangkok. Am zweiten Tag entschied ich mich das "Land" zu verlassen und ging nach Macau. Macau ist ebenfalls eine Sonderverwaltungszone von China und ist vor allem für das Glücksspiel bekannt. Da ich ein fanatischer Gambler bin, ging ich mit gefülltem Geldbeutel auf die Fähre und freute mich auf das Zocken. Leider war es ein totaler Quatsch... Die Chinesen spielen nicht aus Spass sondern um zu gewinnen respektive aus Sucht. Das merkt man daran, dass A: Kein Alkohol getrunken wird und B: die Mindesteinsätze bei ca. 60 USD pro Spiel angesetzt sind. Das war dann doch etwas zu heftig für mein Budget und habe mich deshalb auf die billigen Automaten konzentriert. Das Glück war nicht auf meiner Seite... Aussehen tut Macau etwa wie Las Vegas DSC04978 Zurück in Hongkong bewunderte ich die Skyline bei Nacht. Die Lichtshow war zwar nichts spezielles, jedoch waren die ganzen Hochhäuser trotzdem sehr schön an zu sehen. DSC04987 DSC04988 DSC04994 DSC05002 DSC05004 DSC05010 Nach insgesamt drei Nächten flog ich mit der MIAT nach Ulaanbaatar, die Hauptstadt der Mongolei. ACHTUNG BILDUNG Die Mongolei ist von der Fläche her ca. 40mal grösser als die Schweiz resp. 4,5mal grösser als Deutschland. Die Einwohnerzahl liegt jedoch bei lediglich 3Mio. 50% davon leben in der Hauptstadt Ulaanbaatar und die Restlichen 50% in kleinen Dörfern oder Gers resp. Jurten. Nationalheld ist Dschingis Khaan, welcher die verschiedenen Mongolischen Stämme miteinander vereinten. Die Mongolei war einst das grösste Reich der Welt. Grösser als das Römische Reich, Persische Reich usw. BILDUNG ENDE Da ich in der Regel eine Doku über das Land schaue das ich besuche, möchte ich euch diese nicht vorenthalten. Teil 1: Teil 2: Teil 3 Teil 4 In Ulaanbaatar angekommen wurde ich von meinem bereits gebuchten Hostel abgeholt. Zum Glück, denn es war arschkalt und das Guesthouse doch ziemlich versteckt. Von den 35 Grad in Thailand und Hongkong waren es da nur noch 0 Grad. Dieser Temperaturunterschied war dann doch etwas heftig. Anyway, im Hostel angekommen bezog ich zuerst mal mein Bett und trank mit der Besitzerin Ogi einen warmen Kaffee. Im Guesthouse selber traf ich zwei Portugiesen. Kurzerhand entschieden wir uns das Nachtleben von Ulaanbaatar zu erkunden. Wir gingen in einen abgefuckten Club in der Nähe unseres Guesthouses. Wir waren so ziemlich die einzigen Ausländer dort. Jedoch fanden die Mongolen das noch recht unterhaltsam und alle wollten mit uns ihr Englisch üben und anwenden. Wir waren für diesen Abend irgendwie VIP’s. Wenn sich die Mongolen betrinken, dann kennen diese keine Limits mehr. Da wird Vodkaflasche um Vodkaflasche getötet. Nach der ersten Flasche stieg ich dann, glücklicherweise, auf Wasser und Cola um. Was ich am nächsten Morgen extrem schätzte. Die Mongolen und die Portugiesen haben sich einfach nur noch komplett K.O. gesoffen und haben zu fünft 9 Flaschen Vodka „genossen“. Auch wenn einer mitten auf der Tanzfläche kotzen musste, hielt die das nicht vom Weitersauffen ab. Um ca. 3.00 Uhr verliess ich die Truppe und lief an den komatösen, betrunken, an den bodenliegende Mongolen vorbei ins Guesthouse und legte mich ins Bett. Am nächsten Morgen begab ich mich an die Planung meiner Reise. Mein ursprünglicher Plan war ein Auto zu mieten um die Mongolei selbständig zu erforschen. Da jedoch die Tagesmiete für das Auto etwa gleich hoch war wie mit einer geführten Tour mit allem Drum und Dran, entschied ich mich dagegen. Von meinem nicht vorhandenem Wissen ein Auto zu reparieren, mal abgesehen. Deshalb buchte ich zusammen mit dem Australier Tom, eine zwei wöchige Tour durch die Wüste Gobi sowie die Zentralmongolei. Vollpension, Guide, Fahrer, Auto, Benzin sowie Übernachtungen in den Gers inklusive. Am nächsten Tag sollte es losgehen. Da die beiden Portugiesen von ihrem Koma allmählich erwachten, fragte ich sie wie es ihnen so gehe. Die Antwort war so ziemlich klar… Jedoch hielt es sie nicht davon ab, das gleiche am folgenden Abend nochmals zu erleben… Am nächsten Tag ging es los. Zuerst Handshake und Vorstellungsrunde mit unserem Guide, die Soko, sowie unseren Fahrer, den Gamba, und danach das Auto bepacken. Wir fuhren los durch das Verkehrsreiche Ulaanbaatar und fuhren Richtung Westen zum Dschingis Kaahn Denkmal. DSC05032 DSC05031 Nach einer kleinen Mittagspause, gekocht von Soko, ging es dann über eine Schotterpiste weiter zu unserer ersten Nomadenfamilie wo wir die erste Nacht verbrachten. Die Nomadenfamilie kam ursprünglich aus Kasachstan. Es waren alle sehr freundlich bis auf ein Familienmitglied. Der kleine Sohn der Familie. Tom und ich nannten ihn „The little asshole“. Der Junge war zwar erst ca. 5 bis 6 Jahre alt, jedoch schon ein ausgewachsenes Arschloch. Hätte nie gedacht, dass man so einen jungen Menschen als Arschloch bezeichnen kann. Aber es ist möglich. Weshalb fragt ihr euch? Am Anfang war er noch ganz lustig, wir haben mit ihm gespielt und herum geblödelt. Irgendeinmal aber ist er völlig ausgetickt. Der Kleine fing an Steinbrocken auf die Hunde zu werfen, pisste den kleinen Bruder ans Bein (Wortwörtlich), sprang auf den schlafenden Hund herum und stopfte Ziegenkacke in den Mund seiner kleinen Schwester. Wie ihr seht, waren alle Voraussetzungen um ein Arschloch zu sein erfüllt. DSC00509 Ansonsten war die Familie sehr freundlich. Sie versorgten uns mit dem hässlichen Tea sowie den verdammt hässlichen Käse. Ziemlich schnell realisierten Tom und ich, dass die mongolische Cuisine extrem übel ist. Das Gerücht, dass die ausschliesslich Fleisch fressen, stimmt übrigens nicht. Zumindest nicht nach meiner Erfahrungen. Folgendes sind die üblichen Gerichte und Getränke:
  • Käse hart wie Stein. Man muss aufpassen beim Beissen. Gemacht aus Ziegen- oder Schafsmilch
  • Suppe mit Milch und irgendeinem toten Tier
  • Tee mit irgendeiner Milch, viel Salz und teilweise toten Tier.
Ehrlich gesagt, das mongolische Essen ist für uns Europäer absolut ungeniessbar. Das ist auch der Hauptgrund weshalb die Soko (unser Guide) für uns kochte (gem. Vertrag). Nach einer Nacht in der Jurte, wo wir am Boden schliefen und ich mir den Arsch ab fror, ging es dann weiter Richtung Rocky Hills. Die Rocky Hills waren einfach nur fantastisch. Es ist eine wunderschöne Gegend. Da wir jedoch auf keine Nomadenfamilie trafen, mussten Tom und ich ein Zelt teilen. War richtig romantisch… Zu viert haben wir das Lager aufgeschlagen, gekochte, gegessen und eine kleine Flasche Vodka geköpft. Es war ein gemütlich, kalter Abend. Jedoch hielt uns das kleine Zelt und den Schlafsack warm. In der Nacht bekam Tom übelste Magenprobleme. Er war die ganze Nacht am Scheissen und am Kotzen. Teilweise beides zur selben Zeit. Logischerweise gab es dort kein WC. Wie unangenehm dies für ihn war, könnt ihr euch vorstellen. Er erzählte mir, dass er so gegen 06.00 Uhr kniend auf dem Boden lag, den Sonnenaufgang genoss und gleichzeitig am kacken und kotzen war. Das war dann auch der Runinggag der nächsten zwei Wochen. Da wir an diesem Tag 250 Kilometer auf der holprigen Dreckspisten fahren mussten, tat mir der Kerl echt leid. Wir hielten alle 20 Minuten an, damit er sich auf irgendeine Art entleeren konnte. Böse gesagt, war ich echt froh, dass es mich nicht erwischt hat. Touch wood...DSC00526 DSC00537   Am Ende dieser langen Reise kamen wir endlich am Zielort resp. bei der Nomadenfamilie an. Tom legte sich, verständlicherweise, ohne grosse Begrüssungszeremonie direkt ins Bett. Die Gastfamilie, Gamba, Soko und ich trafen uns in der Jurte der Familie und hatten einen heiden Spass. Alle sangen Lieder, hatten Spass und die Mongolen betranken sich. Ich konnte diesen mongolischen Vodka nicht mehr sehen. Das Zeugs schmeckt einfach nur wiederlich. Tom die arme Sau konnte wegen dem Gesang nicht wirklich pennen. Und somit war sein zweite Nacht ohne richtigem Schlaf. Was sich auch spürbar auf seine Laune drückte. Am nächsten Morgen ging es dann weiter zu einem Gletscher. Gletscher ist eventuell etwas übertrieben, trotzdem war es ein wunderschöne Gegend. DSC05186 DSC05183 DSC05184 DSC05185   Nach einer ca. 3 Stündigen Wanderung ging es weiter Richtung Silvercliffs. Weshalb die so heissen ist mir bis heute ein Rätsel, aber trotzdem waren sie schön an zu schauen. DSC05135 DSC05131   Am Abend ging es weiter zur "Shithole family". Die genannte Familie war auf irgendeine Weise verwandt mit der Hostelbesitzerin Ogi. Da wir am nächsten Tag bei dieser Familie Kamelreiten gingen, war der ursprünglich Plan zwei Nächte dort zu bleiben. Als wir unser Ger betraten, mussten wir fast kotzen. Dreckig wie die Sau, extrem stinkig und als Räucherkammer missbraucht. Das erste was wir in unserem "Schlafzimmer Ger" sahen, war dies: DSC05193   Entsprechend dem Bild hat es dort gestunken. Auch die Umgebung war völlig für den Arsch. Im Prinzip war es einen riesen Haufen Kuh-, Ziegen-, Kamel- und Schafsscheisse. Deshalb weigerten wir uns dort zwei Nächte zu verbringen. Eine war ok, da wir am nächsten Tag die Kameltour dort starteten. Auf jeden Fall haben wir im Ger unser eigenes Zelt aufgebaut. Und Tom und ich hatten unsere zweite Honeymoon Nacht in unserer Suit... Aus unerklärlichen Gründen konnten beide gut pennen. Nach der etwas langweiligen Kameltour ging es weiter zu den Sanddünen der Wüste Gobi. DSC05218 DSC05219 DSC05212 DSC05214   Bei den Sanddünen angekommen, mussten wir zuerst mal die Schuhe ausziehen. Denn ohne Schuhe war es einiges einfacher die Dünen zu besteigen. Nach einem riesen Kampf gegen den inneren Schweinehund waren wir nach ca. 1h an der Spitze angekommen. Die Aussicht dort oben war einfach phänomenal. BILDER BILDER BILDER BILDER BILDER BILDER Nach unserer Mount Everest Besteigung machten wir uns auf dem Weg zu der Ausweichsfamilie. Dieser Platz war ein Traum. Es hatte draussen Stühle, Tische, ein Feuer und andere Gelbgesichter. Für die Mongolen sind wir Gelb... Es war schön wiedermal mit jemandem Anderem zu sprechen. Die nächsten Tage haben wir nichts speziell Erwähnenswertes gemacht. Unser Tagesablauf war: Frühstücken, packen, fahren, Mittag essen, fahren und bei den Nomaden übernachten. Wir hatten Glück. Die hatten meistens ein Gäste Ger, welches wir benutzten durften. Bei einer Familie, welche noch nie Touristen gesehen haben, wurde mir in der Nacht das Telefon geklaut. Das ganze spielte sich so ab: Ich musste in der Nacht, bei gefühlten minus 143 Grad, pinkeln gehen. Deshalb Kopfhörer raus (gegen den Schnarch Lärm), Jacke an und raus um zu Pinkeln. Als ich zurückkam, fand ich mein Telefon nicht mehr. Ich dachte zuerst, dass es irgendwie hinter das Bett fiel und beschloss dies am nächsten Morgen zu suchen. Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen und ich suchte für eine Ewigkeit mein Handy. Der Typ (ein Nomade) der im gleichen Ger gepennt hat, hat mir sogar geholfen zu suchen. Irgendwie kam mir dann langsam aber sicher der Verdacht wo mein Handy sein muss. Also ging ich zur Soko und sagte, dass nur dieser Typ das Telefon haben kann. Wir durchsuchten nochmals meinen Rucksack, nahmen das Bett auseinander, liefen zu meinem Pinkelplatz und dann musste auch Soko zugeben, dass da was faul ist.  Deshalb sprach sie unter 4 Augen mit ihm. Leider verleugnete er die Tat. Jedoch liessen wir ihn dann für ca. 5 Minuten alleine und siehe da, er hat es plötzlich "gefunden". Er "fand" es an einem Ort wo ich nie war. Egal, ich hatte mein Telefon wieder und er konnte sich sein Gesicht so halbwegs retten. Nach der üblichen Verabschiedungszeremonie (Geschenke übergeben, Danke sagen, Hände schütteln usw., ging es dann weiter. Nach ca. einer halben Stunde wollte ich etwas Musik hören. Also nahm ich mein Handy und siehe da, die Speicherkarte war weg. Alle waren sauer auf dieses Arschloch. Also fuhren wir zurück zur Familie, Soko sprach nochmals mit dem Arschloch, liess ihn für ca. 5 Minuten alleine im Raum und siehe da, er hat aus dem Nirgendwo meine Memory Karte gefunden… Volldepp. Bei der Übergabe konnte ich es aber nicht lassen, dass er doch noch sein Gesicht verlor. Nach dieser Odyssee fuhren wir dann weiter zur nächsten Familie. Als wir angekommen sind, durften wir feststellen, dass dies der schönste Platz war, welchen wir in der Mongolei bis jetzt gesehen haben. Hier ein paar Bilder: DSC05312 DSC05314 DSC05315 DSC05317 DSC05319 DSC05324 DSC05394 DSC05396 DSC05400 DSC05381 Sorry für die vielen Bilder. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte. Am nächsten Tag haben wir vier Pferde gemietet. Eins für Soko, eins für Tom, eins für mich und eins als Lastesel. Deshalb nannten wir dieses Pferd auch Donkey. Wir ritten den ganzen Tag in Richtung nächster Familie. Es war mein erstes Mal auf einem Pferd aber es der Hammer. Die Landschaft ein Traum und das Pferd sehr anständig. Das Pferd und ich hatten vorher eine gute Unterhaltung. Ich zeigte ihm das Taschenmesser und sagte: "Ich bin lieb zu dir und du bist lieb zu mir und machst was ich sage. Ansonsten landest auf dem Grill". Es hat gewirkt... Wir ritten die ganzen nächsten zwei Tage. Da es uns so gefallen hatte, haben wir sogar um einen weiteren Tag verlängert. Nach dem dritten Tag war ich dann aber froh das Pferd wieder ab zu geben. Mein Arsch tat unheimlich weh... Jaaaa, das war so etwa die Kurzfassung über die Mongolei. Es ist ein traumhaft schönes Land und ich kann es jedem nur empfehlen. Was wir beide realisierten ist, dass 10 Tage reichen würden. Auch empfehle ich eher den Norden (die Schweiz der Mongolei genannt). Die Wüste Gobi ist auch sehr schön resp. faszinierend. Jedoch mit der Zeit wird es etwas langweilig. Zurück in Ulaanbaatar gingen Tom und ich dann noch zu einem Abschlussbier. Es war ein lustiger und langer Abend. Zwei Tage später wollte ich dann zurück Richtung Koh Phangan. Da ich jedoch zuerst noch in Penang mein Studentenvisum holen musste, konnte ich nicht direkt fliegen. Einen Direktflug hätte es sowieso nicht gegeben. Deshalb flog ich von Ulaanbaatar nach Beijing. Leider hatte der Flug ca. 12 Stunden Verspätung... Um ca. 2 Uhr morgens bin ich dann doch noch in Peking gelandet und wollte mein 72h Visum für China holen. Fuck, die Schlange vor dem Schalter war riesig. Zwei Stunden später konnte ich dann endlich einreisen. Ich blieb lediglich zwei Nächte in Peking. Da mein Flieger weiter nach Kuala Lumpur erst um 2.15 Uhr in der Nacht flog, musste ich noch irgendwie meinen Zeit durch bringen. Deshalb buchte ich eine Tour zur Chinesischen Mauer. DSC05432 DSC05433 DSC05435 DSC05437   Um 2.15 Uhr flog ich dann weiter nach Kuala Lumpur. Von der Flugdauer von 6h und 30min war ich dann doch etwas überrascht. Egal, hatte eine dreier Reihe für mich und konnte pennen. In KL angekommen bezog ich zuerst mal ein Hostel für zwei Nächte bis es dann weiter nach Penang ging. In KL besuchte ich lediglich die Petronas Towers. Ach ja, die Bilder sind nicht von mir... Petronas_Towers_by_Day Petronas_Twin_Towers_2010_April Nun sitze ich in Penang und habe heute meinStudentenvisum für Thailand erhalten. Morgen geht es zurück nach Hause nach Koh Phangan. Nächste Woche starte ich dann meinen neuen Job im Tierheim (Volunteer) und irgandwann fängt dann auch der Thai Sprachkurs an. Bis bald wieder Marco

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